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Die Baugeldzinsen vor einer kurzen Verschnaufphase?

21.04.2011 12:04 von Tobias Exner

In dieser Woche haben wieder einige Banken die Baugeldzinsen erhöht. Auch die KfW hat eine weitere Zinserhöhungsrunde eingeläutet und zwar um 20 bis 25 Basispunkte, je nach Programm. Aber geht es so weiter?

201116 Zinsen

Durch die neuen Probleme mit den griechischen Staatsschulden und dem wohl unausweichlichen Schulden-Cut, sind die DGFZ-Renditen am Montag um einige Basispunkte zurückgekommen. Zudem wird weltweit über die Drohung der Ratingagentur S&P diskutiert, den USA die Bonitäts-Bestnote "Triple A" zu entziehen. Grundlage ist die Befürchtung, dass die USA weiter unvermindert Geld drucken, anstatt die Zinsen zu erhöhen, um so die Verschuldungsrate senken zu können.
Weiteres Geld drucken und hohe Verschuldungsraten sprechen gegen zukünftige Zinserhöhungen. Aber wie lange soll dieses noch gut gehen? Am Beispiel Griechenlands wird deutlich: ein möglicher Staatsbankrott wird auch andere Länder belasten und deren Verschuldungsgrad in die Höhe treiben, wenn z.B. über den EURO-Rettungsfonds reale Ausgleichszahlungen notwendig sind, die bis dato nur als Rettungsschirm bereitgehalten werden.
Es sind also noch immer die gleichen Probleme, die keine genauere Vorhersage der zukünftigen Zinsentwicklung möglich machen. Daher bleiben wir dabei: gehen Sie auf Nummer Sicher und sichern sich die Zinsen für Ihre Baufinanzierung langfristig z.B. als Volltilgerdarlehen oder sichern die Zinsverlängerung z.B. über einen Bausparvertrag ab, der Ihnen jetzt schon die künftigen Baugeldzinsen sichert.

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