Die Baugeldzinsen vor einer kurzen Verschnaufphase?

Durch die neuen Probleme mit den griechischen Staatsschulden und
dem wohl unausweichlichen Schulden-Cut, sind die DGFZ-Renditen am Montag um
einige Basispunkte zurückgekommen. Zudem wird weltweit über die Drohung der
Ratingagentur S&P diskutiert, den USA die Bonitäts-Bestnote "Triple
A" zu entziehen. Grundlage ist die Befürchtung, dass die USA weiter
unvermindert Geld drucken, anstatt die Zinsen zu erhöhen, um so die
Verschuldungsrate senken zu können.
Weiteres Geld drucken und hohe Verschuldungsraten sprechen gegen zukünftige
Zinserhöhungen. Aber wie lange soll dieses noch gut gehen? Am Beispiel
Griechenlands wird deutlich: ein möglicher Staatsbankrott wird auch andere
Länder belasten und deren Verschuldungsgrad in die Höhe treiben, wenn z.B. über
den EURO-Rettungsfonds reale Ausgleichszahlungen notwendig sind, die bis dato
nur als Rettungsschirm bereitgehalten werden.
Es sind also noch immer die gleichen Probleme, die keine genauere Vorhersage
der zukünftigen Zinsentwicklung möglich machen. Daher bleiben wir dabei: gehen
Sie auf Nummer Sicher und sichern sich die Zinsen für Ihre Baufinanzierung
langfristig z.B. als Volltilgerdarlehen oder sichern die Zinsverlängerung z.B.
über einen Bausparvertrag ab, der Ihnen jetzt schon die künftigen Baugeldzinsen
sichert.


