Die Baugeldzinsen steigen weiter
Die
Leitzinsen der EZB wirken sich nämlich nicht direkt auf die Baugeldzinsen,
sondern eher auf die Bankzinsen aus. Aus diesem Grund kann es eher zu einer
Erhöhung der Dispo-Zinsen oder der Tagesgeldzinsen kommen. Wobei sich die
Banken bei der Erhöhung letzterer immer gehörig Zeit lassen.
Zurück in den Blick ist diese Woche wieder Griechenland gerückt. In EU-Kreisen
werde auf Arbeitsebene davon ausgegangen, dass 40 bis 50 Prozent der
Verbindlichkeiten Griechenlands gestrichen werden müssten, um das Land wieder
auf eine solide Grundlage zu bringen, berichtet die Zeit. Es sei allerdings
noch keine Entscheidung getroffen.
Diese Spekulationen haben dazu beigetragen, dass die DGFZ-Pfandbriefrendite
(Refinanzierungssatz für Immobiliendarlehen) von ihrem Hoch am Montag zum
Donnerstag wieder um 7 Basispunkte zurückgekommen ist, um am Freitag wieder
leicht zu steigen.
Heute Mittag wollten Vertreter von Europäischer Zentralbank (EZB),
Internationalem Währungsfonds IWF und EU eine erste Bilanz der Auswirkungen des
Rettungspakets ziehen. Warten wir also ab, welche Schlusse gezogen werden und
wie es im EURO-Land weitergeht.
Da Sie sich aber bei der Baufinanzierung auf keine Spekulationen einlassen
sollten, bleibt es bei unserer Aussage: die Baugeldzinsen langfristig sichern
und ggf. über ein Bauspardarlehen die Zinsverlängerung absichern.


