Die Baugeldzinsen steigen und fallen...
Wenn dem so wäre, müßte z.B. die EZB über die bereits
angedeutete Zinswende noch einmal nachdenken. Auf der anderen Seite bleiben die
Preise für Öl und Nahrungsmittel auf hohem Niveau. Daher könnte es sein, dass
nur wenn die Einbrüche an den Aktienmärkten über die erste Reaktion hinaus
anhalten und die Zinsaufschläge für schwache Staatsschuldner in Europa wieder
nach oben gehen sollten, die EZB die Zinserhöhungen wieder in den Schreibtisch
packt.
Ganz aktuell kommt auch noch die neue Situation in Libyen dazu. Nachdem der
UN-Sicherheitsrat gestern einen Militäreinsatz abgesegnet hat, bereitet der
Westen einen Luftschlag gegen Gaddafi vor.
Diese allgemeine Unsicherheit läßt sich auch am BUND-Future erkennen. Zur
Wochenmitte stieg dieser an, um aktuell wieder zurückzukommen. Auf die
kurzfristige Entspannung hat die DiBa mit einer Zinssenkung reagiert,
wohingegen andere Banken (auf die KfW) in dieser Woche die Konditionen erhöht
haben.
Vieles spricht dafür, sich am besten mit einer langen
Zinsbindung die jetzt noch gültigen Zinssätze zu sichern. Dafür stehen
Zinsbindungen von bis zu 30 Jahren, als auch die Absicherung über
Bausparkredite zur Verfügung.
Das Besondere bei den Zinsbindungen über 10 Jahre: Sie als Kunde können die
Baufinanzierung nach 10 Jahren mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten
jederzeit vorzeitig kündigen, ohne dass Sie an die Bank eine
Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Dann können Sie in Ruhe entscheiden,
wann Sie z.B. eine Baufinanzierung mit 15 Jahren Zinsbindung zinsgünstig
verlängern wollen (im 11. oder 12. oder max. 15. Jahr).


