Die Baugeldzinsen sind sich weiter uneins
Nachdem
die FED am Mittwoch - wie erwartet - weiter bei der lockeren
Geldpolitik verharrt und sich nicht an der erfolgten Zinserhöhung der
EZB orientiert, spricht von dieser Seite nichts für steigende Zinsen.
Die US-Notenbank sieht
die amerikanische Wirtschaft weiter auf einem mäßigen Wachstumskurs und
erwartet auch längerfristig nur eine zahme Inflation.
Ganz anders sieht die Situation aktuell in der EURO-Zone aus. Die Inflation in Deutschland
ist im April weiter gestiegen und hat das höchste Niveau seit Oktober 2008
erreicht. Die Inflationsrate in der Euro-Zone werde im Herbst die Marke von
drei Prozent erreichen, prognostiziert das Handelsblatt.
Zusätzlich
zu den Inflatiosgefahren, hat die EZB gerade ein Horror-Szenario
entworfen. Die Warnung der EZB ist
drastisch: Kippt Griechenland, wird das Chaos den Crash von Lehman
Brothers
übertreffen. Dies würde die Zinsen zwar wieder in den Keller rauschen
lassen, aber wünschen möchten wir uns dies dann doch besser nicht.
Die
Unsicherheit über die Zukunft bleibt also weiterhin im Markt und wird
eher größer als kleiner. Daher wiederholen wir unsere Aussage: besser
die Zinsen langfristig sichern, als auf Zinssenkungen zu spekulieren.
Spekulieren tun andere schon genug, nur werden die von der Politik
aufgefangen.


