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Die Baugeldzinsen sind sich weiter uneins

29.04.2011 11:03 von Tobias Exner

Diese Woche haben einige Banken die Zinsen erhöht und andere Banken die Zinsen gesenkt.

201117 ZinsenNachdem die FED am Mittwoch - wie erwartet - weiter bei der lockeren Geldpolitik verharrt und sich nicht an der erfolgten Zinserhöhung der EZB orientiert, spricht von dieser Seite nichts für steigende Zinsen.
Die US-Notenbank sieht die amerikanische Wirtschaft weiter auf einem mäßigen Wachstumskurs und erwartet auch längerfristig nur eine zahme Inflation.
Ganz anders sieht die Situation aktuell in der EURO-Zone aus. Die Inflation in Deutschland ist im April weiter gestiegen und hat das höchste Niveau seit Oktober 2008 erreicht. Die Inflationsrate in der Euro-Zone werde im Herbst die Marke von drei Prozent erreichen, prognostiziert das Handelsblatt.
Zusätzlich zu den Inflatiosgefahren, hat die EZB gerade ein Horror-Szenario entworfen. Die Warnung der EZB ist drastisch: Kippt Griechenland, wird das Chaos den Crash von Lehman Brothers übertreffen. Dies würde die Zinsen zwar wieder in den Keller rauschen lassen, aber wünschen möchten wir uns dies dann doch besser nicht.

Die Unsicherheit über die Zukunft bleibt also weiterhin im Markt und wird eher größer als kleiner. Daher wiederholen wir unsere Aussage: besser die Zinsen langfristig sichern, als auf Zinssenkungen zu spekulieren. Spekulieren tun andere schon genug, nur werden die von der Politik aufgefangen.

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