Die Baugeldzinsen erreichen neue Höhen
Die
positive Konjukturentwicklung hat sich am Donnerstag auch in den
positiven Zahlen zum Arbeitsmarkt in Deutschland gezeigt. Im März zählte
die Bundesagentur für Arbeit 3,2 Millionen Erwerbslose - gut 100.000
weniger als noch im Februar. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise sagte:
„Der Arbeitsmarkt entwickelte
sich im Frühjahrsmonat März positiv. Der wirtschaftliche Aufschwung
lässt die Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen. Auch die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit
liegen weiter auf Wachstumskurs, auch die Nachfrage nach Arbeitskräften
ist hoch.“
Diese Zahlen, sowie die höheren Inflationsraten in der
Euro-Zone- die Jahresteuerung lag im März mit 2,6 Prozent deutlich
höher als von Analysten mit 2,3 Prozent erwartet hatten, deuten weiter
auf eine Zinsanhebung der EZB hin. In die Reihe führender EZB-Vertreter,
die eine Zinserhöhung
signalisierten, reihte sich am Mittwochabend Ratsmitglied Lorenzo Bini
Smaghi ein. „Wir werden die Zinsen schrittweise anheben“, sagte er in
einem Interview mit einem russischen Fernsehsender. Falls die Zinsen auf
dem jetzigen Niveau verharrten, werde dies ein Ungleichgewicht in der
Geldpolitik erzeugen, warnte er.
Aus diesen Gründen bleibt auch unsere Einschätzung bestehen, dass sich die Baugeld-Zinsen, zumindest bis zur Zinsentscheidung am 07. April, weiter verteuern werden. Sichern Sie sich daher langfristig die jetzigen Zinsen und denken über eine mögliche vorzeitige Prolongation (bis zu 60 Monate) ihrer schon bestehenden Baufinanzierung nach. Wir beraten Sie gerne!


