Baugeldzinsen bleiben uneinheitlich
Dies zeigt die
aktuelle Unsicherheit am Zinsmarkt. Eine weitere Tendenz ist unter
anderem davon abhängig, wie sich das Bild im Nahen Osten in den nächsten
Tagen und Wochen entwickeln wird. Auf der einen Seite verleiten die
Unruhen die Käufer, wieder in sichere Anlagen zu investieren, was eine
weitere Zinsentspannung zur Folge hätte, auf der anderen Seite sorgt der
steigende Ölpreis durch den Wegfall von Fördermengen aus Libyen für
weiter anhaltenden Preisdruck.
Die Steigerung der Teuerungsrate war
auch am letzten Wochenende das Top-Thema in der internationalen
Wirtschaftspresse. Dort war sogar von einer möglichen Inflationsrate von
fünf Prozent auf Sicht der nächsten Jahre im Euro-Raum die Rede. Grund:
der Aufstieg Chinas zur Welthandelsmacht und der somit mögliche
Einfluss von importierter Inflation in den Euro-Raum.
Aufgrund der
aktuellen Rahmenbedingungen sollten Sie besser nicht auf eine mögliche
Erholung am Zinsmarkt setzen, sondern sich lieber jetzt als später die
Baugeldzinsen sichern.


