Endfälliges Darlehen für Ihre Baufinanzierung
Wie funktioniert das endfällige Darlehen?
Auch beim endfälligen Darlehen setzt sich die monatliche Zahlung aus einem Zins- und Tilgungssatz zusammen.
Die Tilgung fließt nicht direkt an die Bank zurück, sondern wird alternativ z. B. in festverzinsliche Wertpapiere, Aktienfonds oder Aktien investiert. Somit wird an die Bank während der Darlehenslaufzeit nur der Darlehenszins bezahlt, d.h. die Bank bietet ein tilgungsfreies Darlehen. Aus diesem Grund bleibt die Restschuld während der gesamten Laufzeit konstant. Die parallel angesparte Geldanlage wird bei Ablauf der Darlehenslaufzeit zur Rückzahlung des Darlehens verwendet.
Gibt es ein Risiko beim endfälligen Darlehen?
Ja. Da die Restschuld während der gesamten Darlehenslaufzeit gleich bleibt, besteht ein erhöhtes Zinsänderungsrisiko. Dies bedeutet, dass bei erhöhten Zinsen zum Verlängerungstermin des Darlehens eine verhältnismäßig höhere Zinsbelastung auf Sie zukommt, als wenn Sie das Darlehen laufend getilgt hätten.
Zudem besteht ein Risiko darin, dass sich die Alternativanlage nicht so entwickelt wie geplant. Dies kann dazu führen, dass bei Darlehensablauf nicht genügend Kapital zur Verfügung steht, um das Darlehen zurückzuzahlen. Daher muss in die Alternativanlage mindestens 2% Tilgung p. a. gezahlt werden, was die monatlichen Kosten erhöht.
Wann ist das endfällige Darlehen in der Baufinanzierung sinnvoll?
Das endfällige Darlehen empfiehlt sich besonders für Kreditnehmer, die ihre Immobilie vermieten wollen.
Als Kapitalanleger können Sie die Finanzierungszinsen steuerlich absetzen. Weiterhin kann diese Finanzierungsart sinnvoll sein, wenn Sie bereits eine Lebensversicherung haben, die bei Fälligkeit das Darlehen tilgen kann.
Hierbei ist aber anzumerken, dass es für den Nicht-Kapitalanleger immer die bessere Möglichkeit ist, das Darlehen zusätzlich zu tilgen.
Weitere Informationen zum endfälligen Darlehen finden Sie auf unserer Kolumne baufi hilft!


